Alice Springs to Adelaide
der letzte tag in alice springs war auch der letzte tag an dem der simon an meiner seite war:-( da mussten wir natuerlich gleich no alle touri-attracktionen in alice abklappern. sind sogar fuendig geworden: die royal flying doctors! das sind halt so doktoren, die mit dem flieger das ganze outback abdecken koennen, um den aborigines im notfall zu helfen... oder irgendwelchen dummen touris aus der patsche zu helfen.

die zweite und letzte attracktion in alice war dann der sonnenuntergang auf dem anzac hill...

nein, das ist keine werbung fuer sonnenbrillen.

vorher - nachher. haha

am naechsten tag hab ich dann ne zweitagestour von alice nach adelaide gmacht: 1500 km in zwei tagen... da kann ma sich vorstellen, dass ma hauptsaechlich im auto sitzt. aber lustig war's doch. hier sind wir an der grenze von northern territory und south australia... in unserem fall sagen wir allerdings "goodby northern territory".

uebernachtet habn wir in coober pady, eine sehr eigenartige "stadt". wenn man sich ihr naehert glaubt man auf einer mondlandschaft zu sein, ueberall sandhuegel. die sind von opal-minen aufgeschaufelt worden, DIE industrie in dieser gegend. und darum haben wir auch gleich mal eine solche mine besucht.

coober pady is ein aboriginal name und bedeutet soviel wie 'weisser mann im graben'. das kommt daher, dass die weissen, die die opalvorraete entdeckt haben, sich ihre haeuser ueberwiegend in die berge/huegel hineingebaut haben, um der hitze zu entfliehen (hat hier im sommer nicht selten ueber 50 grad). und auch heut no sind alle haeuser so gebaut. hier haben wir uebernachtet (ziemlich muffig):

und so sieht die stadt aus... ziemlich trostlos eigentlich. aber mal was anderes. anscheinend ziehen immer noch recht viele leute hierhin, in der hoffnung, das grosse geld zu machen wenn opale gefunden werden...

reich ohne arm geht nicht. hier ein typisches bild aus dem outback: betrunkene aborigines fangen an radau zu machen und die weisse polizei ist gleich zur stelle um den touris ein gefuehl der sicherheit zu geben... hm.

dann ging es weiter richtung adelaide... 800km to go! auf dem weg gab es immer wieder lulu-pausen fuer die maenner, mitten in der pampa.

wir damen mussten dann scho warten bis irgendwann mal so ein oertchen auftauchte. dem schild koennte man no hinzufuegen: dunny (australisch fuer plumpsklo): 1.

mitten in der wueste gibt es auch seen. ja genau, das ganze inland australiens war vor ewigkeiten mal ein grosser see. alles was davon uebrig geblieben ist, sind diese riesen salzseen - meistens ausgetrocknet. da es aber kuerzlich geregnet hat, war in diesem sogar noch wasser drinnen. aber um dorthin zu kommen mussten wir erstmal die viel befahrene, gefaehrliche bahnstrecke des ghan ueberqueren. ich hab mich dabei sogar in lebensgefahr begeben!

und dieser see war wirklich ziemlich salzig. gar nicht so schoen drauf rumzulaufen, ziemlich spitz und hart. naja, das sitzen war auch nicht viel bequemer.


hier ein letzter blick auf die wueste, bevor es richtung zivilisation geht (die flinders ranges im hintergrund).

das war sie, unsere lustige reise ins outback. weiter geht es dann in adelaide, wo es auch, man hoere und staune, welch luxus, kaltes wasser gab!


die zweite und letzte attracktion in alice war dann der sonnenuntergang auf dem anzac hill...

nein, das ist keine werbung fuer sonnenbrillen.

vorher - nachher. haha

am naechsten tag hab ich dann ne zweitagestour von alice nach adelaide gmacht: 1500 km in zwei tagen... da kann ma sich vorstellen, dass ma hauptsaechlich im auto sitzt. aber lustig war's doch. hier sind wir an der grenze von northern territory und south australia... in unserem fall sagen wir allerdings "goodby northern territory".

uebernachtet habn wir in coober pady, eine sehr eigenartige "stadt". wenn man sich ihr naehert glaubt man auf einer mondlandschaft zu sein, ueberall sandhuegel. die sind von opal-minen aufgeschaufelt worden, DIE industrie in dieser gegend. und darum haben wir auch gleich mal eine solche mine besucht.

coober pady is ein aboriginal name und bedeutet soviel wie 'weisser mann im graben'. das kommt daher, dass die weissen, die die opalvorraete entdeckt haben, sich ihre haeuser ueberwiegend in die berge/huegel hineingebaut haben, um der hitze zu entfliehen (hat hier im sommer nicht selten ueber 50 grad). und auch heut no sind alle haeuser so gebaut. hier haben wir uebernachtet (ziemlich muffig):

und so sieht die stadt aus... ziemlich trostlos eigentlich. aber mal was anderes. anscheinend ziehen immer noch recht viele leute hierhin, in der hoffnung, das grosse geld zu machen wenn opale gefunden werden...

reich ohne arm geht nicht. hier ein typisches bild aus dem outback: betrunkene aborigines fangen an radau zu machen und die weisse polizei ist gleich zur stelle um den touris ein gefuehl der sicherheit zu geben... hm.

dann ging es weiter richtung adelaide... 800km to go! auf dem weg gab es immer wieder lulu-pausen fuer die maenner, mitten in der pampa.

wir damen mussten dann scho warten bis irgendwann mal so ein oertchen auftauchte. dem schild koennte man no hinzufuegen: dunny (australisch fuer plumpsklo): 1.

mitten in der wueste gibt es auch seen. ja genau, das ganze inland australiens war vor ewigkeiten mal ein grosser see. alles was davon uebrig geblieben ist, sind diese riesen salzseen - meistens ausgetrocknet. da es aber kuerzlich geregnet hat, war in diesem sogar noch wasser drinnen. aber um dorthin zu kommen mussten wir erstmal die viel befahrene, gefaehrliche bahnstrecke des ghan ueberqueren. ich hab mich dabei sogar in lebensgefahr begeben!

und dieser see war wirklich ziemlich salzig. gar nicht so schoen drauf rumzulaufen, ziemlich spitz und hart. naja, das sitzen war auch nicht viel bequemer.


hier ein letzter blick auf die wueste, bevor es richtung zivilisation geht (die flinders ranges im hintergrund).

das war sie, unsere lustige reise ins outback. weiter geht es dann in adelaide, wo es auch, man hoere und staune, welch luxus, kaltes wasser gab!

Daniela Prantl - 7. Feb, 08:10



